Ausleitungsverfahren

Die Schröpfbehandlung
Schon im alten Ägypten (Veterinärspapyrus 2200 v.Chr.) und in Indien (Ayurveda) wurde das Schröpfen beschrieben. Hippokrates erstellte eine Anweisung zum Schröpfen und eine theoretische Begründung des Verfahrens. Seit Head und McKenzie (Head'sche Zonen) sind die Bezugspunkte (trigger points) der Organe auf der Haut bekannt, die vor allem paravertebral liegen. Diese Stellen gelten als Alarmpunkte, gleichzeitig zur Diagnostik und Therapie, wenn sich dort Gelosen befinden. Wir unterscheiden die Trockenschröpfung und das blutige Schröpfen, je nach energetischem Befund des Schröpfortes. Mit dem Schröpfen beeinflußt man die Haemodynamik und die Energetik in der Reflexzone und dem dazu gehördenden Gebiet.

Die Baunscheidt-Behandlung
Seit alten Zeiten versucht der Mensch sich bei Schmerzen durch Hautreizung Linderung zu verschaffen. Carl Baunscheidt fand im Jahre 1948, daß die rheumatischen Schmerzen in seiner Hand nach Mückenstichen verschwanden. Diese Erfahrung brachte ihn dazu, mit einem konstruierten Nadelapparat (dem Lebenswecker) die Haut zu verletzen und anschließend ein Reizöl aufzutragen. Diese Therapie bewirkt ein Ableiten von Krankheitsstoffen auf die Haut und eine Vitalisierung des Organismus. Durch die starke Reizung der Haut und Unterhaut wird ein intensiver Blut- und Säftestrom in den tiefer gelegenem Gewebe erzeugt. Die dadurch bedingte Stoffwechselveränderung kann eine Wiederherstellung der gestörten Funktion ermöglichen.

Allergie-Therapie-Zentrum | Rüsselsheim